Der Messestand in Focus des Benutzers

Alle Tätigkeiten, die mit dem Bau von Messeständen zu tun haben, definiert man als Messebau. Der Auf- und Abbau, die Gestaltung, die Planung und meistens auch die Einlagerung eines Messestandes gehören zum Thema Messebau. Messebau wird oft im engeren Sinne auch durch die Errichtung der Messestände nach vorgegebenen Plänen und durch die Tätigkeit der Handwerker charakterisiert.

Ausstellungen und Messen

Da die gestalterische Arbeit für Ausstellungen und Messen fast identisch ist, wird Messebau an Designschulen in der Regel in einem übergreifenden Fach Ausstellungs- und Messegestaltung gelehrt. Zwischen Ausstellungen und Messen verschwimmen die Grenzen nämlich sehr oft. Innerhalb dieser beiden Begriffe wird auch sprachlich oft kein Unterschied gemacht. Die wesentlichen Gegensätzlichkeiten treten jedoch zu Tage, wenn man typische Ausstellungen beziehungsweise typische Messen unter die Lupe nimmt.

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Für das Design von Messeständen gelten auch die allgemeinen Prinzipien des Kommunikationsdesigns. Unterordnen muss sich dieses in der Regel dem Corporate Design. Hersteller von Baugruppen, aus denen Messestände zusammengesetzt werden, haben auch Anteil am Messebau. Voraussetzung für Kommunikationsdesign sind hier Industriedesign, Innenarchitektur und Architektur.

Faktoren der industriellen Formgestaltung beim Messebau

Die meisten Messestände werden aus vorgefertigten Modulen zusammengesetzt und nicht konventionell errichtet. Dabei müssen diese Messebausysteme wiederverwendbar, stabil, in wenigen Tagen auf- und abbaubar sowie sehr mobil, also transportabel sein. Außerdem müssen die Module der Messestände so vielfältig miteinander kombinierbar sein, damit die Möglichkeit der individuellen Gestaltungslösung besteht. Außerdem muss das System von Messeständen auch von nicht involvierten Laien einfach aufzubauen sein, wenn keine spezialisierten Handwerker beschäftigt werden sollen. Ferner ist darauf zu achten, dass der Systemcharakter nicht zu sehr in den Fokus bei einem Messestand rückt.

Voraussetzungen des Messebaus

Verbraucherausstellungen, Investitionsgütermessen und Ordermessen sind typische Messen. Viele Aussteller, die ihre Ideen, Dienstleistungen oder Waren in unterschiedlich gestalteten und voneinander getrennten Messeständen der Öffentlichkeit und dem Fachpublikum zeigen, nehmen daran teil. Der Zeitraum einer Messe erstreckt sich meistens nur über wenige Tage.

Didaktische Ausstellungen zu einem bestimmten Thema oder Kunstausstellungen in Museen sind beispielsweise typische Exhibitionen. Einem jeweils einheitlichen Gestaltungsprinzip folgen alle Ausstellungen. Durch Leitsysteme werden die Besucherströme in den meisten Fällen gelenkt. Eine längerfristige Anlegung ist charakteristisch für eine Ausstellung. Dauerausstellungen erstrecken sich sogar über mehrere Jahre, während sich Wechselausstellungen über mehrere Wochen oder Monate hinziehen. Kurzfristig angelegte, kleine Ausstellungen, die in Konkurrenz mit anderen Teilausstellungen in unmittelbarer Nähe treten müssen, errichten also Messebauer. Viele Messestände sollen auch Verhandlungen und Beratungen ermöglichen und nicht nur einen Ausstellungscharakter besitzen.




 
 
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